Alle Beiträge unserer Webseite in chronologisch absteigender Reihenfolge

Demokratie – Medien – AufklärungZeit der Verleumder - Freidenker für Klartext

„Formierte Gegenaufklärung“ – Anmerkungen

Beitrag von Andreas Wehr
In der Wochenendausgabe vom 21./22. März 2015 veröffentlichte die Tageszeitung junge Welt unter der Überschrift „Formierte Gegenaufklärung“ einen Artikel, der sich u. a. mit der Situation der Friedensbewegung und hier insbesondere mit den Montagsmahnwachen beschäftigt. Autor ist der Redakteur der jungen Welt Sebastian Carlens. Der Artikel bedarf einer eingehenden Analyse und Kritik, die ich hier im Folgenden nur in ersten Ansätzen leisten kann. Eine solche Kritik ist umso notwendiger, da der Beitrag von Sebastian Carlens nach Aussage des Geschäftsführers der jungen Welt, Dietmar Koschmieder die Meinung der gesamten Redaktion widergibt …

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Frieden - Antifaschismus - SolidaritätPositionen

Verständigung statt Konfrontation

Beschluss des Verbandsvorstandes des Deutschen Freidenker-Verbandes vom 28./29.03.2015
Die heutige Weltlage beschwört Vergleiche mit den beiden Weltkriegen herauf. In weiten Teilen der Welt erleben wir imperialistische Einmischung und Kriege in Serie. Deutsche Regierungen ermächtigen sich, anderen Nationen Vorschriften zu machen, wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auszuüben und selbst bis zur Androhung und Anwendung militärischer Gewalt zu gehen. NATO und EU vereinnahmten ein osteuropäisches Land nach dem anderen. Die „Partnerschaft mit Russland“ schlug in offene Konfrontation um.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Antideutsches Denken: Eine pseudo-linke Ideologie

Beitrag von Sabine Schiffer
Es ist in den letzten Jahren gängige Praxis geworden, dass Kritik am Wirtschaftssystem mit Antisemitismusvorwürfen bekämpft und somit erschwert wird.
Diejenigen, die dann „Antisemitismus“ schreien, werfen den Kritikern des Wirtschaftssystems einen Zusammenhang mit dem Judentum vor, den sie selber erst herstellen. Das hat Tradition und scheint eine effektive Strategie, um finanz-, wirtschafts- und kapitalismuskritische Positionen zu verunmöglichen.

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Weltliche Trauerkultur

Nachruf auf Harry Meißner

Harry Meißner gehörte zu den Pionieren der Freidenkerbewegung der DDR und engagierte sich seit Januar 1989 für die Gründung des Verbandes der Freidenker der DDR. Er wurde zu dessen Vorsitzenden im Bezirk Dresden, danach zum Ko-Vorsitzenden im Freistaat Sachsen gewählt und gehörte ab Juni 1989 dem Bundesausschuss des VdF an. 1990 bestimmte ihn der Bundesausschuss zum Mitglied der Verhandlungsgruppe, die mit den westdeutschen Freidenkern die Bildung eines gemeinsamen Deutschen Freidenker-Verbandes vorbereitete.

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Verbandsorgan FREIDENKER

FREIDENKER 1-15 – 70 Jahre Befreiung von Faschismus und Krieg

Die Ausgabe 1-15 des Verbandsorgans FREIDENKER hat das Schwerpunkt-Thema „70 Jahre Befreiung von Faschismus und Krieg – Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“ und enthält u.a folgende Beiträge:
– Prof. Dr. Anton Latzo: Der Sieg über den Faschismus ist eine Tat der Befreiung
– Emil Carlebach: Lasst nicht nach in Eurer Wachsamkeit!
– Klaus Hartmann: Passend zur Kriegszeit: Breitseiten gegen die Friedensbewegung
– Diether Dehm: Für einen nichtsektiererischen Antiimperialismus
– Michael Sommer und Susann Witt-Stahl: Dem Antifaschismus soll der Antikapitalismus ausgetrieben werden.
– George und Doris Pumphrey: Karriere einer „offiziellen EU“-Definition des Antisemitismus
– Klaus von Raussendorff: Eine neue Systemkonfrontation zwischen staatsmonopolitischem Kapitalismus und Staatskapitalismus?

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Freidenker-BriefFrieden - Antifaschismus - Solidarität

Freidenker-Brief 2-2015: Breitseiten gegen die Friedensbewegung

Der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbands, Klaus Hartmann, analysiert im nächsten „Freidenker“ (Nr. 1-2015) den Zustand der Friedensbewegung.
Der Artikel schließt mit den Worten: „Wir bekräftigen die Feststellung Eugen Drewermanns ‚Der wichtigste Beitrag zur Friedenspolitik lautet: Raus aus der NATO!‘ Wir arbeiten und demonstrieren mit allen zusammen, die auch am 8. Mai 2015 darauf bestehen: ‚Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg‘“
Im gleichen Sinne haben sich andere Autoren geäußert, deren erläuternd aufgeführte Stellungnahmen zur vertieften Lektüre empfohlen werden.

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Frieden - Antifaschismus - SolidaritätZeit der Verleumder - Freidenker für Klartext

Passend zur Kriegszeit: Breitseiten gegen die Friedensbewegung

Beitrag von Klaus Hartmann, später veröffentlicht in FREIDENKER 1-15
Die Bedrohung des Weltfriedens ist mit der NATO-Aggression in der Ukraine und der psychologischen Kriegsführung gegen Russland erheblich gewachsen. Die Aktions- und Mobilisierungsfähigkeit der Friedensbewegung ist der Bedrohung völlig unangemessen. Als mit den „Montagsmahnwachen für den Frieden“ nach Beginn der Ukraine-Krise neue Akteure auf den Plan traten, wurde darauf von linken Organisationen und Parteien sowie Instanzen der ‚traditionellen‘ Friedensbewegung überwiegend mit Skepsis, Kritik und Ablehnung reagiert.

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Demokratie – Medien – AufklärungZeit der Verleumder - Freidenker für Klartext

Zeit der Verleumder – Freidenker für Klartext

Nicht mehr nur Kommunisten oder der Sozialismus stehen im Zentrum der Angriffe durch die Ideologen der Herrschenden, zunehmend sind auch der Antifaschismus und die Friedensbewegung Ziel von Denunzianten, Diversanten und Spaltern. Ihnen offensiv entgegenzutreten, betrachten Freidenker als Teil ihres Kampfes um Aufklärung. Wir ließen uns beim Titel dieser Rubrik durch ein Gedicht von Erich Fried inspirieren.

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Demokratie – Medien – AufklärungFrieden - Antifaschismus - Solidarität

NATO-Weltmachtpolitik und Schwellenländer

Beitrag aus jw von Klaus von Raussendorff
Ist Russland ein imperialistischer Staat? Hat sich dort eine spezifische Variante des staatsmonopolistischen Kapitalismus entwickelt? Wäre das der Fall, wäre die nachstehend diskutierte Frage sinnlos. Sie lautet, ob in Russland (wie auch in den anderen BRICS-Staaten: Brasilien, Indien, China und Südafrika) Strukturen und Faktoren gegeben sind, die bei einer bestimmten Entwicklung der Klassenverhältnisse günstigere Bedingungen für die arbeitenden Menschen schaffen könnten als in den Ländern des staatmonopolistischen Kapitalismus.

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Demokratie – Medien – AufklärungFreidenker-Brief

Freidenker-Brief 1-2015: Dresden – Paris und zurück

Beitrag von Klaus Hartmann
Der kaltblütige Mord in Paris hat weltweit Trauer ausgelöst. Die Geschwindigkeit allerdings, mit der Politik und Medien bereits die Motive der Mörder kennen, bevor sie die Mörder kennen, geschweige denn Ermittlungen begonnen hätten, muss sehr verwundern. Die schnelle Deutung und Schuldzuweisung könnte auf hellseherischen Fähigkeiten beruhen, oder einem schon existierenden ‚Drehbuch‘.

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Demokratie – Medien – Aufklärung

Charlie Hebdo – ein Symbol für Missverständnis und Polarisierung

Pressemitteilung des „Instituts für Medienverantwortung“ / Beitrag von Sabine Schiffer
Während die Familien der 12 Ermordeten vom 7.01.2015 in Paris noch kaum begriffen haben dürften, welches Schicksal sie getroffen hat, ist die Untat medial bereits endgültig in die vorhandenen Frames einsortiert. Exemplarisch schreibt Die Berliner Zeitung von heute: „Das Massaker von Paris ist Rache für satirische Zeichnungen, in denen die Täter eine Verunglimpfung ihres Propheten sehen.“ Woher wissen die Redakteure das?

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