Katholiken, kriegstüchtig
Klaus Hartmann zum 104. Katholikentag in Würzburg
Beitrag von Klaus Hartmann
Am vergangenen Sonntag endete in Würzburg der fünftägige 104. Katholikentag, auch der Bundespräsident, die Bundestagspräsidentin und der Bundeskanzler gehörten zu den Wallfahrern. Merz holte sich sein nächstes Pfeifkonzert ab, nicht für seine Schuldenlüge oder den wahnwitzigen Hochrüstungskurs, sondern wegen „Klima“. Man kann den Dienern Gottes nicht nachsagen, dass sie nicht mit der Zeit gingen. Sie veranstalteten einen „Queer-Gottesdienst“ und der „Ökumenische Arbeitskreis BDSM“ war mit einem Infostand präsent, um für seine „sadomasochistischen Sexualpräferenzen“ zu werben. „Gegen Hass und Hetze“ durfte auch nicht fehlen, außer es geht gegen Russland. Die „Vereinnahmung christlicher Motive durch rechte Ideologien“ war als Podiumsthema jedoch nicht selbstkritisch gemeint: Zwecks „Zeitenwende“ und Kriegsertüchtigung war Militarismus ein prominenter Teil des Programms.





































